Häufig gestellte Fragen ...

Wir beantworten sie gerne für Sie!


Was bedeutet Hospiz?

Der Name Hospiz kommt aus dem Mittelalter und bedeutet Herberge. Heutzutage versteht man unter dem Namen Hospiz Einrichtungen und Institute die sich um Menschen in der letzten Lebensphase, sei es ambulant oder stationär kümmern. Ein stationäres Hospiz kommt dann zum Einsatz, wenn eine häusliche Versorgung und Betreuung aus verschiedenen Gründen nicht mehr möglich ist. Menschen erleben hier Geborgenheit, Zuwendung und liebevolle Pflege. Hierdurch können Schwerkranke ihre Situation besser ertragen und das Sterben als einen bedeutenden Teil ihres Lebens erfahren. Leben und Sterben in Würde.


Wie ist die ärztliche Versorgung?

Die palliative, d.h. schmerz- und beschwerdelindernde medizinische Behandlung erfolgt durch Schmerztherapeuten und Hausärzten, die alle die Zusatzqualifikation Palliativ Care haben. In besonderen Fällen arbeiten wir mit weiteren Fachärzten zusammen. Selbstverständlich kann jeder Kranke seinen eigenen Hausarzt weiter konsultieren.


Wer wird aufgenommen?

Jeder Mensch kann aufgenommen werden, unabhängig von seinem Einkommen, seiner Religion oder dem Krankheitsbild. Es muss nur eine ärztliche Bescheinigung vorliegen, dass eine Krankheit weit fortgeschritten ist, nur noch eine begrenzte Lebenserwartung von Tagen, Wochen bis wenigen Monaten besteht und eine Betreuung zuhause nicht mehr möglich ist. Sollte sich die Krankheit stabilisieren, so kann der Kranke wieder vorübergehend oder auch auf Dauer entlassen werden. Vor Aufnahme besteht die Möglichkeit, das Hospiz persönlich kennenzulernen.


Wie groß sind die stationären Hospize?

Das Hospiz ANAVENA ist für bis zu 12 Bewohner plus zwei Gästezimmer konzipiert. Maximal darf ein stationäres Hospiz 12 Bewohner aufnehmen, um die familiäre Athmosphäre zu wahren. Die Bewohner werden von Schwestern und Pflegern im Schichtdienst (24 Std.) versorgt. Die Pflegenden werden durch Ehrenamtliche unterstützt. Diese übernehmen die Betreuung und unterstützen die Bewohner vor allem in der Auseinandersetzung mit der Krankheit, dem Abschied nehmen und dem Sterben.


Was kostet die stationäre Versorgung im Hospiz?

Unser Hospiz wird rein gemeinnützig betrieben. Es wird weder Profit damit gemacht, noch wird bei der Aufnahme in unser Hospiz ein Unterschied zwischen reichen und armen Menschen gemacht. Die gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen rechnen aktuell mit Kosten in Höhe von 274,72 Euro pro Bewohner pro Tag im Hospiz. Diese Kosten werden zu 95 % von der gesetzlichen Krankenkasse und der Pflegekasse. Die restlichen 5 %, das sind in unserem Fall circa 25 EUR pro Bewohner / pro Tag müssen wir durch Spenden, Freunde und Förderer abdecken. Nicht eingerechnet sind hier jedoch Betreuungsangebote für Angehörige und für Trauernde, Kreativangebote für schwerstkranke aber noch mobile Menschen oder die Nicht-Neubelegung des Zimmers eines Verstorbenen über einen Zeitraum von ein oder zwei Tagen, damit die Angehörigen sich würdevoll und in aller Ruhe von dem geliebten Menschen verabschieden können. Hierfür sind wir auf Ihre Spenden und Zuwendungen angewiesen. Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!


Wie kann man Hospizium unterstützen?

Es gibt viele Arten, wie Sie dazu beitragen können, dass die Arbeit im Hospiz ANAVENA weiterhin bestehen und wir noch mehr Menschen helfen können.

  • Erzählen Sie in Ihrem Freundeskreis über den Wert unserer Arbeit.

    Überzeugen Sie Ihr Umfeld davon, dem Hospizgedanken offen entgegenzutreten und sich mit Dauerspenden an der Finanzierung zu beteiligen. Sie sind uns diesbezüglich nämlich einen großen Schritt voraus: Ihre Freunde und Ihre Familie kennen Sie - oft schon seit langer Zeit - und vertrauen Ihnen. Auf dieses Vertrauen können Sie sehr gut aufbauen und für die Hospizarbeit einsetzen. Wir als eher kleine und unbekannte Organisation haben es dagegen sehr viel schwerer, Menschen davon zu überzeugen, sich für die gute Sache einzusetzen. Wenn Sie unsere Arbeit unterstützenswert finden, dann helfen Sie uns doch bitte, indem Sie den Hospizgedanken weiter in die Welt hinaus tragen und uns dabei helfen, mehr Förderer und Unterstützer zu gewinnen.

  • Werden Sie Dauerspender.

Wir sind froh und dankbar über jeden Euro, der für die Hospizarbeit gespendet wird. Ganz besonders dringend benötigen wir allerdings Menschen, die bereit sind, uns mit regelmäßigen Geldzuwendungen zu unterstützen. Ohne einen gewissen finanziellen Sockel, mit dem wir fest Monat für Monat rechnen können, ist es sehr schwierig, zu planen. Daher würden Sie uns viele Sorgen nehmen, wenn Sie einen Dauerauftrag einrichten und uns monatlich unterstützen würden. Egal, ob für Sie ein Spendenbetrag von 5 Euro oder 50 Euro monatlich infrage kommt - wir wären Ihnen zu tiefstem Dank verpflichtet, wenn Sie Teil unserer bisher doch noch sehr überschaubaren Gemeinschaft von Dauerspendern kommen würden. Selbstverständlich erhalten Sie von uns Spendenquittungen dafür, die Sie steuerlich geltend machen können. Ihre Spenden können steuerlich geltend gemacht werden. 

Stiftungskonto: IBAN: DE06 5109 0000 0000 1777 09
BIC: WIBADE5WXXX (Wiesbadener Volksbank)

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Sie haben noch weitere Fragen?

Hier finden Sie weitere Informationen über die HOSPIZIUM-Stiftung.

Hier können Sie sich unseren aktuellen Flyer herunterladen.

Hier finden Sie die Termine, bei denen Sie uns kennen lernen können.



Login
Benutzername:
Passwort: